Gebäude verursachen laut Europäischer Kommission rund 40 % des gesamten Energieverbrauchs in der EU. Gleichzeitig zeigt sich: Mit einem ganzheitlichen Energiemanagement lässt sich dieser Verbrauch um bis zu 50 % reduzieren.
Loxone setzt genau hier an. Energieflüsse werden zentral erfasst, verständlich visualisiert und automatisch optimiert – im Einfamilienhaus ebenso wie in Betrieben.
Wer Energie sparen will, muss wissen, wo sie verbraucht wird. In vielen Projekten fehlt genau diese Transparenz.
Mit Loxone werden elektrische Energie, Wärme und Kälte zentral erfasst und in Echtzeit dargestellt. Der Energieflussmonitor zeigt klar, wie viel Energie erzeugt, verbraucht oder ins Netz abgegeben wird – getrennt nach Leistung (kW) und Arbeit (kWh).
Erfahrung aus der Praxis:
Allein durch diese Transparenz lassen sich häufig 5–10 % Energie einsparen, da unnötige Verbräuche sofort auffallen.
Ein hoher Grundverbrauch ist einer der größten Kostentreiber – sowohl im Wohnbau als auch im Gewerbe. Loxone hilft, diesen gezielt zu reduzieren.
Typische Maßnahmen:
automatische Abschaltung nicht benötigter Verbraucher
Reduktion von Nacht- und Wochenendverbräuchen
Aufdecken von Energielecks wie dauerhaft laufenden Lüftungen oder Klimageräten
Gerade Lüftungs- und Klimaanlagen zählen laut Loxone zu den häufigsten Ursachen für unnötigen Dauerverbrauch.
Ausgangslage:
Ein Gewerbebetrieb mit Büroflächen und kleiner Produktion hatte einen auffällig hohen Stromverbrauch außerhalb der Betriebszeiten. Einzelverbraucher waren nicht transparent erfasst.
Umsetzung:
Zentrale Erfassung aller Haupt- und Nebenverbraucher
Zeit- und präsenzabhängige Steuerung von Beleuchtung, Lüftung und Nebenanlagen
Automatische Abschaltung außerhalb der Arbeitszeiten
Ergebnis:
Reduktion der elektrischen Grundlast um rund 30 %
deutlich geringerer Nacht- und Wochenendverbrauch
keine Einschränkung im laufenden Betrieb
Die Maßnahmen wurden ohne größere Umbauten umgesetzt und zeigten bereits nach kurzer Zeit messbare Effekte.
Heizung, Kühlung und Lüftung bieten das größte Einsparpotenzial. Statt fixer Einstellungen steuert Loxone diese Systeme bedarfsabhängig.
Konkret bedeutet das:
Temperatur nur dort, wo sie gebraucht wird
automatische Absenkung bei Abwesenheit
Lüftung nach CO₂-Wert oder Luftfeuchte
In der Praxis lassen sich dadurch Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich erzielen – bei gleichzeitig stabilem Raumklima.
Neben der Reduktion spielt die zeitliche Verlagerung des Energieverbrauchs eine zentrale Rolle. Loxone nutzt günstige oder selbst erzeugte Energie gezielt aus.
Typische Anwendungen:
Nutzung von PV-Überschuss für Wärmepumpe oder Warmwasser
Laden von E-Fahrzeugen nach Verfügbarkeit
Anpassung des Verbrauchs an dynamische Stromtarife
Mit dem Spotpreis-Optimierer kann der Energieverbrauch automatisch an schwankende Strompreise angepasst werden. So lassen sich zusätzliche Kosten einsparen, ohne manuell eingreifen zu müssen.
Der technische Ansatz ist derselbe, die Wirkung skaliert:
Im Einfamilienhaus stehen Eigenverbrauch, Transparenz und Komfort im Fokus
In Betrieben kommen Lastmanagement, Spitzenreduktion und Kostenkontrolle hinzu
Durch ein ganzheitliches Energiemanagement lassen sich Einsparungen von bis zu 50 % erzielen. In realen Projekten zeigt sich zudem, dass eine Reduktion der Grundlast um rund 30 % realistisch und dauerhaft erreichbar ist. Besonders wirkungsvoll ist dabei, dass die ersten Effekte oft bereits innerhalb weniger Wochen sichtbar werden. Energie sparen mit Loxone ist damit kein theoretisches Konzept, sondern ein praxiserprobter Ansatz mit messbaren Ergebnissen, der sich gleichermaßen für Einfamilienhäuser wie auch für Betriebe eignet.